Tempo-30-Piktogramme - Verkehrssicherheit muss warten!

Pilotstrecke für Piktogramme: Der Felix-Jud-Ring in Neuallermöhe

10.03.2012 (srj) Im Oktober 2011 ist der Modellversuch mit Tempo-30-Fahrbahnpiktogrammen im Felix-Jud-Ring in Neuallermöhe abgeschlossen worden.

2008 wurde in der Bezirksversammlung ein SPD-Antrag (XVIII-0186)  für einen Versuch mit Tempo-30-Piktogrammen im Bezirk Bergedorf beschlossen.  Im Rahmen der Überarbeitung der Fachanweisung, die die Piktogramme in Hamburg untersagt, stimmte die Behörde einer Pilotphase in Bergedorf zu (DS XVIII-0347).

Die Pilotphase ist jetzt fast ein halbes Jahr vorbei und das veranlasste Heike Sudmann, MdBü DIE LINKE., dazu, mit einer Schriftlichen Kleinen Anfrage (DS 20/3321) in der Bürgerschaft nachzufragen.

Trotz dreijähriger Pilotphase ist wenig passiert. Die Behörde stellt auf die Fragen Heike Sudmanns nur fest, dass der Einsatz der Piktogramme in Tempo-30-Zonen sinnvoll sein kann.  Einen Zeitpunkt zur  Überarbeitung der Fachanweisung, um Piktogramme zu ermöglichen, nennt die Behörde nicht, denn die Auswertung der Pilotphase in Neuallermöhe ist immer noch nicht abgeschlossen: "Die Auswertung und Bewertung erfolgt durch einen Mitarbeiter der zuständigen Behörde sukzessive im Rahmen des täglichen Dienstes.", so die Behörde.

Und so kann sich der Einsatz von Piktogrammen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wohl noch länger hinziehen. Für die Auswertung von Erfahrungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit fehlt in Hamburg das Personal und wohl auch der Wille.