Eine Luftmess-Station wird kommen...

leider eher später als früher!

11.02.2010 (srj) In der Sitzung des Fachausschusses für Landschaftsplanung, Grünanlagen und Umweltschutz (LGU) wurde der Antrag der LINKEN. zur Einrichtung einer innerstädtischen Luftmess-Station in Bergedorf diskutiert.

Obwohl im benachbarten Geesthacht die nagelneue Mess-Station bereits im Januar 14(!) Überschreitungen des Feinstaub-Grenzwerts festgestellt hatte wurde im Ausschuss keine hohe Dringlichkeit für eine Luftmess-Station festgestellt. DIE LINKE. stimmte im Ausschuss letztendlich dem Kompromiss zu, dass in einem neuen Antrag aller Fraktionen eine Luftmess-Station mit Inbetriebnahme des ZOBs gefordert wird. Die Formulierung des Antrags wird von der CDU übernommen, die zuvor noch versuchte den ohnehin schon späten Termin noch weiter hinauszuschieben.

Die katastrophalen Messergebnisse aus Geesthacht sind für DIE LINKE., trotz der sicherlich extremen Wetterlage, ein Zeichen dafür, dass die Belastung schon heute einer dauerhaften Überwachung unterliegen muss. Die Gesetzeslage sieht pro Kalenderjahr 35 Überschreitungen des Feinstaubgrenzwerts als zulässig an – in Geesthacht ist in den 31 Januar-Tagen dieses Kontingent bereits zu 40% ausgeschöpft worden.